Neuigkeiten von der Leichtathletik

 - Alexander Bem holt Silbermedaille

Bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Hammerwurf am 25.04. in Bengel wirft Alexander Bem den 7,26kg Hammer auf gute 41,92m und holt sich die Silbermedaille in der Männerklasse. Er hatte sich mehr erhofft, da er beim Osterwerfen in Trier 44,79m geworfen hatte. Besser verlief für ihn der Rahmenwettkampf mit dem Diskus. Er steigerte sich auf sehr gute 38,99m. Für die Senioren gab es nur Regionalmeisterschaften. Waldemar Wörner warf den Hammer auf 27,27m und wurde Zweiter wie auch im Diskuswurf mit mäßigen 21,85m. Beim Osterwerfen in Trier bestritt Leon Merstorf(M14) seinen ersten Wettkampf mit dem 4kg Hammer. Der weiteste Wurf landete bei 17,83m. Der Anfang ist gelungen.

 - Norman Krämer springt zu Master Gold

Bei den Deutschen Master- Hallenmeisterschaften am 07./08.März in Düsseldorf zeigte Norman Krämer starke Sprünge. Gegen 4 Konkurrenten trat er am 07. im Dreisprung an. Schon der erste Versuch passte und mit 10m setzte er sich an die Spitze, an die auch keiner mehr herankam. Auch Versuch 2 mit 9,73m und Versuch 3 mit 9,53m hätten zum Titel und damit zur Goldmedaille gereicht. Norman Krämer kam von Gelnhausen (Hessen) und hat sich Ende letzten Jahres dem TuS Sohren angeschlossen und trainierte schon längere Zeit mit den Leichtathleten. Auch im Weitsprung ging er am Tag darauf an den Start. Er präsentierte sich in guter Form, sprang im 2 Versuch schon auf 4,38m, ließ im 3. Versuch 4,40m folgen. Im 4. Versuch flog er auf gute 4,51m, was ihm die Silbermedaille einbrachte.

Julia Schinke und Xenia Trossen nahmen am 07.03. am Hallen-Stürmer-Cup im Stabhochsprung in Zweibrücken teil. Für Xenia war es schon eine aufregende Situation mit persönlicher Vorstellung vor zahlreichem Publikum. Sie begann den Wettkampf bei 2,75m und flog sicher über die Latte. Sie steigerte sich auf 3,15m, was persönliche Bestleistung bedeutete. Bei 3,45m stieg Julia in das Springen ein und problemlos ging es drüber.Auch bis 3,65m. Bei 3,75m riss sie dreimal und gewann dennoch das Springen.

 - Julia Schinke springt im Glaspalast

Julia Schinke beim Absprung

Im Sindelfinger Glaspalast fanden am 20.-22.02. die Deutschen U20 Hallenmeisterschaften statt. Am Samstag um 15:35 Uhr begann für Julia der Stabhochwettkampf. Ohne Probleme meisterte sie die Anfangshöhe von 3,40m. Auch die folgenden 3,55m überflog sie sicher. Bei 3,70m schlich sich ein technischer Fehler bei der Lattenüberquerung ein, dass sie drei Versuche benötigte. Zu viele, was sich in der Endabrechnung bemerkbar machen sollte. Die folgenden 3,80m, 1cm unter Bestleistung, nahm sie sicher im ersten Versuch. Im dritten Versuch über 3,90m streifte sie die Latte ganz knapp, leider fiel sie. So kamen 3,80m in die Wertung, was Rang 4 bedeutete, die beste Platzierung bei dt. Meisterschaften. Ein Fehlversuch weniger und es wäre Bronze gewesen. Es gewann Eva Marie Weisbrodt von der MTG Mannheim mit 4m.

 - Bestleistungen bei den Hallenmeisterschaften

Silbermädchen bei den Rhl-Pfz-Hallenmeisterschaften

Am 24. waren Xenia Trossen(U18) und Julia Schinke in Ludwigshafen bei den Landesmeisterschaften am Start. Um 12u30 war Xenia bereit für die 60m Hürden. Ein schneller Start und gute Technik und die 5 Hürden waren in neuer Bestzeit von 9,44sec überlaufen. Für den Endlauf war sie qualifiziert, konnte aber wegen dem gleichzeitigen Stabhochsprung nicht teilnehmen. Den Stabhochsprung absolvierte sie bravourös mit neuer Bestleistung von guten 3,10m sprang sie auf den Silberrang. In beiden Disziplinen hat sie sich für die Süddeutschen U18 Meisterschaften am 08.02. in Frankfurt qualifiziert.

Auch für Julia Schinke (U20) begann der Stabhochwettkampf um 14 Uhr. Sie startete in der Frauenklasse und stieg bei 3,40m in das Springen ein. Sie machte es spannend. Nach zwei Fehlversuchen drohte ein Salto Nullo = Wettkampfende. Es ging nochmal gut und dann waren die Höhen über 3,50m und 3,60m kein Problem. Mit 3,70m sicherte sie sich die Silbermedaille. Es gewann Tamineh Steinmeier vom LAZ Zweibrücken mit 4,11m.

Einen Tag später war Julia wieder mit dem Stab am Start, diesmal in der Klasse U20. Schon beim Einspringen zeigte sie gute Sprünge. Wieder begann sie bei 3,40m. Der Sprung war viel besser als am Tag davor.Locker und hoch drüber. In Zehnerschritten gings nach oben. Bei 3,60 war sie nur noch allein im Wettkampf.Im ersten Versuch flog sie sicher über die Latte wie auch bei 3,70m. Für die nächste Höhe wählte sie 3,81m, neue Bestleistung. Ihr zweiter Versuch war technisch der Beste und hätte gut für 3,90m gereicht. An dieser Höhe scheiterte sie dreimal, noch! Also Rheinland-Pfalz-Meisterin mit 3,81m!

 - Start in die Hallensaison

Am 17.01. begann für Julia Schinke und Xenia Trossen die Hallensaison in Saarbrücken bei den Saar-Pfalz- Meisterschaften, allerdings nur als Gäste. Vor dem Stabhochsprung absolvierte Xenia Trossen (U18) die 80m Hürden. Sie sprintete mit guter Technik über die 5 Hürden und erreichte mit 9,47sec eine prima Zeit. Auch ihren ersten Start im Stabhochsprung für den TuS Sohren (vorher LG Bernkastel-Wittlich) meisterte sie mit Bravour. Sie begann den Wettkampf bei 2,40m, ihre bisherige Bestleistung, und steigerte sich auf 2,80m.Zufrieden war sie. Bei 3,40m stieg Julia Schinke in das Springen ein und war weiter ohne Konkurrenz. Sie ließ sich davon nicht beeindrucken und meisterte 3,50m und 3,60m jeweils im ersten Versuch mit technisch sehr guten Sprüngen. Leider riss sie 3,70m drei Mal, was ihr garnicht gefiel. Für beide geht es am kommenden Wochenende in Ludwigshafen bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften weiter.

 - Wörner mit guten Mehrkämpfen

Am 3. Oktober startete Wörner in Sinzig im Werfer-5-Kampf im wieder hergerichteten Stadion nach der Flutkatastrophe. Die Spuren waren noch gut zu sehen, besonders am nicht mehr benutzbaren Stadiongebäude. Mit 9,10m im Kugelstoßen begann der Wettkampf gut. Der Diskus flog auf 23,20m. Mit 29,77m verfehlte er im Hammerwurf die angepeilte 30m Marke knapp. Nur 11,31m weit flog das 5kg Gewicht. Sehr zufrieden war Wörner mit den 20,56m im Speerwurf.

10 Tage später war Wörner in Mutterstadt am Start. Gleich in der ersten Disziplin verbesserte er sich mit der Kugel auf 9,30m. Einen Knaller gab es mit dem Diskus. Mit 25,89m kam er nah an seine diesjährige Bestleistung heran. Etwas unter Wert waren die 28,71m mit dem Hammer. Dafür flog das Gewicht auf gute 12,01m. Beim Speerwerfen machte sich die Wettkampfbelastung bemerkbar, dass nur 18,31m zustande kamen. Trotzdem verbesserte Wörner seine diesjährige Werfer-5-Kampf Bestleistung auf 1887 Punkte (mit Altersfaktor 2817 Punkte).